Was ist Catalogna?
Catalogna gehört zu den Zichorien und stammt aus der italienischen Küche, wo sie seit Jahrhunderten als Blattgemüse, Salat und Beilage geschätzt wird. Die Pflanze sieht auf den ersten Blick aus wie ein kräftiger Löwenzahn mit langen, gezackten Blättern und hellen, hohlen Knospen im Innern. Catalogna hat einen unverwechselbaren bitteren Geschmack, der an Chicorée erinnert, aber milder und frischer ausfällt. Catalogna kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden; typische Gerichte sind Puntarelle alla romana (ein roher Salat mit Sardellendressing), Pasta mit sautierten Catalogna-Streifen oder einfach blanchiertes Blattgemüse als Beilage zu Fisch oder Fleisch.
Die ganze Pflanze ist essbar: Blätter, Stiele und Knospen. Roh bringt sie Biss und Bitterkeit in jeden Salat, gekocht wird sie mild und zart wie Spinat. In der Schweiz und in Deutschland läuft die Saison von etwa Mai bis Oktober; im späten Winter gelangt Importware aus Süditalien auf Schweizer und deutsch Wochenmärkte.
Dieser Artikel liefert konkrete Zubereitungsschritte, Nährwerte pro 100 g und mehrere Rezeptideen. Der Schwerpunkt liegt auf Pasta mit Catalogna, der klassischen Pfannenzubereitung mit Knoblauch und Sardellen sowie dem römischen Puntarelle-Salat.
Botanik und Herkunft von Catalogna
Catalogna ist ein Blatt-Zichorien-Typ der Art Cichorium intybus, verwandt mit Chicorée, Radicchio und Zuckerhut. Alle diese Sorten gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Wer den Begriff Blattzichorie hört, kann sich darunter genau diese Gruppe vorstellen.
Der historische Ursprung liegt in Italien, besonders in Latium. Rund um Rom, Gaeta und die pontischen Ebenen wird Catalogna seit der Antike angebaut. Plinius der Ältere erwähnte Zichorien bereits in seiner Naturalis Historia, und die traditionelle Sorte Cicoria di Catalogna frastagliata di Gaeta ist als italienisches Traditionsprodukt (P.A.T.) anerkannt. In römischen Trattorien gehört die Puntarella zum Winter wie Cacio e Pepe zum Frühling.
Die Pflanze erreicht je nach Varietät eine Wuchshöhe von 20 bis 60 cm. Jüngere, kompakte Exemplare bleiben eher niedrig; Catalogna kann bis zu 20 cm hoch werden, bevor sie ausgeerntet wird, während ältere Pflanzen mit Blütentrieben deutlich höher stehen. Catalogna erreicht Größen von bis zu 20 cm im Erntezustand, bei einer Breite von etwa 25 cm. Der Wuchs ist aufrecht und locker-buschig. Die Blätter sind schmal, tief gezackt und erinnern in Form und Farbe an Löwenzahn; die Farbe reicht von hellem bis sattem Grün.
Zwischen den Sorten gibt es klare Unterschiede. Die Catalogna Aurelia etwa bildet kompakt-buschige Köpfe mit hellgrünen Blättern und weißlicher Mittelrippe. Das Aussehen solcher Köpfe wirkt gleichmäßig und erinnert an einen lockeren Salatkopf. Rot geäderte Typen tragen dagegen dunkelrote Rippen entlang der Blätter und wirken optisch auffälliger; sie werden seltener gehandelt, sind aber auf Bauernmärkten in Süditalien zu finden.
Nicht verwechseln: Catalogna und Katalonien
Der Name Catalogna ruft bei manchen eine Verwechslung mit Katalonien (spanisch: Cataluña, katalanisch: Catalunya) hervor. Die Verbindung ist rein sprachlich; botanisch hat das Gemüse nichts mit der spanischen Region zu tun. Katalonien selbst verdient freilich einen eigenen Kommentar, denn die Region hat eine Jahrtausende alte Geschichte und eine eigene Identität. Die Geschichte Kataloniens reicht von den Iberern über die Römer bis zu den Westgoten. Tarragona gehört zum UNESCO-Welterbe aufgrund seiner antiken römischen Ruinen.
Barcelona ist bekannt für die einzigartige Architektur des Modernisme, insbesondere von Gaudí. Die Sagrada Família in Barcelona ist ein unvollendetes Meisterwerk von Antoni Gaudí. Das Kloster Montserrat ist ein bedeutender Wallfahrtsort und bietet einen atemberaubenden Ausblick, während das Dalí-Museum in Figueres eine riesige Sammlung surrealer Kunst zeigt.
Die katalanische Kultur ist bekannt für Gemeinschaftssinn und spektakuläre Feste. Die Castells sind traditionelle Menschentürme in Katalonien und UNESCO-Weltkulturerbe. Die Sardana ist ein traditioneller Kreistanz in Katalonien, der Gemeinschaft symbolisiert. Sant Jordi ist der katalanische Valentinstag, an dem Rosen und Bücher verschenkt werden. Die Renaixença war eine kulturelle Bewegung zur Wiederbelebung der katalanischen Sprache im 19. Jahrhundert.
Landschaftlich bietet die Region alles von Meer bis Hochgebirge: Die Costa Brava ist bekannt für ihre rauen, felsigen Küsten und malerischen Dörfer. Die Pyrenäen bieten alpine Landschaften und über 200 Seen im Nationalpark Aigüestortes. Doch zurück zum Gemüse auf dem Teller.
Saison, Einkauf und Lagerung
Catalogna hat von Mai bis Oktober Saison in der Schweiz. In Deutschland ist die Verfügbarkeit ähnlich. Wer im späten Winter oder frühen Frühling Catalogna sucht, findet Importware aus Süditalien oder Spanien bei gut sortierten Gemüsehändlern.
Frische Ware erkennen Sie an diesen Merkmalen:
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Blätter stehen aufrecht und sind knackig, nicht schlaff
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Keine gelben oder welken Spitzen
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Der Wurzelansatz (Schnittstelle) ist feucht und hell, nicht braun oder eingetrocknet
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Äußere Blätter zeigen ein sattes Grün ohne dunkle Flecken
Im Handel gibt es Catalogna als Bundware, als lose Köpfe oder gelegentlich als Pflanze im Topf mit Erdtopfballen. Topfpflanzen halten länger frisch, weil die Wurzeln intakt bleiben. Lose Köpfe und Bundware sollten Sie rasch verbrauchen.
Zur Lagerung wickeln Sie die Catalogna in ein feuchtes Tuch und legen sie ins Gemüsefach des Kühlschranks. So hält sie 3 bis 5 Tage. Waschen Sie die Pflanze erst kurz vor der Verwendung; Restfeuchtigkeit beschleunigt den Verderb.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Catalogna ist kalorienarm und nährstoffreich. Die Nährwerte pro 100 g im Überblick:
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Energie: ca. 20 kcal
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Eiweiss: ca. 1,8 g
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Fett: ca. 0,3 g
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Kohlenhydrate: ca. 3,5 bis 4 g (davon ein Teil Ballaststoffe)
Damit liegt Catalogna auf dem Niveau von Spinat (ca. 23 kcal/100 g), enthält aber weniger Protein als dieser.
An Vitaminen liefert Catalogna vor allem Vitamin A (als Pro-Vitamin-A-Carotinoide), Vitamin C und einige B-Vitamine. Kalium unterstützt die Nervenfunktion, Calcium stärkt Knochen und Zähne. Für ein Blattgemüse ist das Spektrum beachtlich.
Die Bitterstoffe in Catalogna (Sesquiterpenlaktone, typisch für alle Zichorien) regen die Verdauung und die Gallenproduktion an. Wer ein fettes Essen wie Lammbraten oder gebratenen Fisch serviert, profitiert von einer bitteren Beilage: Sie hilft dem Körper, Fett besser zu verarbeiten. Der Geschmack ist dabei kein Nachteil, sondern ein Zeichen für diese wirksamen Pflanzenstoffe.
Für alle, die auf eine leichte, gemüsebetonte Ernährung achten, ist Catalogna eine gute Wahl. Ob als roher Salat, blanchiertes Gemüse oder Pasta-Zutat: Die Kalorienbilanz bleibt niedrig, der Nährstoffgehalt hoch.
Catalogna vorbereiten und putzen
Die Zubereitung beginnt mit dem Putzen. Das geht schnell, wenn Sie diese Schritte befolgen:
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Schneiden Sie den Wurzelansatz mit einem Messer ab.
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Die äußeren Blätter von Catalogna sollten entfernt werden; sie sind oft faserig und bitter.
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Halbieren Sie die Pflanze längs.
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Trennen Sie die schönen inneren Blätter und die Herzteile (die hohlen Knospen, also die Puntarelle) voneinander.
Die hohlen Knospen im Innern lassen sich von Hand herausbrechen oder mit einem kleinen Messer herausschneiden. Sie sind der wertvollste Teil der Pflanze, besonders für den rohen Salat und die Pfannenzubereitung. Die großen, groben Hüllblätter außen werden oft entfernt, weil sie zäh und faserig sind.
Den Bittergeschmack können Sie steuern:
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Roh verwenden: intensivste Bitterkeit, ideal für den klassischen Puntarelle-Salat
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In kaltem Wasser einlegen (30 bis 60 Min.): mildert die Bitterkeit und lässt die Streifen sich kräuseln
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Kurz blanchieren (5 bis 8 Min.): reduziert die Bitterkeit deutlich; gut für warme Gerichte
Säurehaltige Zutaten wie Zitronensaft oder Essig und fetthaltige Komponenten wie Olivenöl oder Käse gleichen die verbleibende Bitterkeit zusätzlich aus.
Catalogna als Gemüse: Garen wie Blattspinat
Catalogna lässt sich ähnlich wie Blattspinat kochen. Catalogna sollte 5 bis 8 Minuten in Salzwasser blanchiert werden; danach abgießen und gut abtropfen lassen. Das Salzwasser entzieht einen Teil der Bitterstoffe.
Erhitzen Sie etwas Olivenöl in einer Pfanne, geben Sie ein bis zwei Zehen fein geschnittenen Knoblauch dazu und schwenken Sie die abgetropfte Catalogna darin. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ein Schuss Zitronensaft oder eine Prise Peperoncino verleiht dem Gemüse eine zusätzliche Dimension.
Serviervorschläge:
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Als Beilage zu Lammkoteletts oder Rindsmedaillons
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Neben gebratenem Meerfisch (Dorade, Wolfsbarsch)
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Als eigenständiges Gemüsegericht mit frischem Brot
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Zusammen mit Polenta oder Kartoffelpüree
Wer den Geschmack milder bevorzugt, blanchiert kürzer und kombiniert das Gemüse mit etwas Cremigem. Polenta, Kartoffelpüree oder geschmolzener Käse federn die Bitterkeit ab.
Catalogna in der Pfanne: Puntarelle mit Knoblauch und Sardellen
Diese Zubereitung orientiert sich an der klassischen Methode römischer Trattorien. Die Knospen von Catalogna können in Olivenöl gebraten werden, was ihnen eine leichte Karamellnote verleiht.
So gehen Sie vor:
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Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
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3 bis 4 Sardellenfilets ins Öl geben und unter Rühren auflösen lassen (ca. 1 bis 2 Min.).
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Fein geschnittenen Peperoncino kurz mitdünsten (30 Sekunden).
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Die vorbereiteten Puntarelle-Knospen zugeben und 5 bis 6 Min. braten, bis sie leicht gebräunt und weich sind. Gelegentlich wenden.
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Gegen Ende gehackten Knoblauch zufügen und 1 Min. mitdünsten.
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Mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Zitronensaft abschmecken.
Die gesamte Garzeit beträgt etwa 8 bis 10 Min.
Servieren Sie die Pfannen-Puntarelle als Vorspeise (Antipasto), lauwarm mit knusprigem Brot, oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch. Für ein vegetarisches Gericht lassen Sie die Sardellen einfach weg und erhöhen die Knoblauchmenge etwas.
Catalogna und Pasta: Schnelle Alltagsgerichte
Catalogna kann mit Pasta kombiniert werden und ergibt ein unkompliziertes Feierabendgericht. In italienischen Regionen wird sie oft mit kurzen Nudeln wie Orecchiette oder Farfalle gemischt; Spaghetti funktionieren genauso gut.
Rezept: Pasta mit Catalogna und Zitrone
Zutaten für 4 Personen:
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400 g Pasta (Orecchiette oder Spaghetti)
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300 g Catalogna, in Streifen geschnitten
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3 EL Olivenöl
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Saft einer halben Zitrone
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40 g geriebener Parmesan
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2 EL geröstete Pinienkerne (in trockener Pfanne ohne Öl goldbraun rösten)
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Salz, Pfeffer
Kochen Sie Pasta und die Catalogna-Streifen zusammen 13 bis 15 Min. in reichlich Salzwasser. Abgießen, dabei eine Tasse Kochwasser auffangen. Alles mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen. Bei Bedarf etwas Kochwasser zugeben, damit die Pasta glänzt. Mit Parmesan und Pinienkernen anrichten.
Zweite Variante: Catalogna mit Tomaten und Chili
Braten Sie die Catalogna separat in Öl mit einer Knoblauchzehe an, bis sie glasig wird. Mischen Sie sie dann mit al dente gekochter Pasta, einigen gehackten getrockneten Tomaten und einer Prise geräucherten Chili-Flakes. Ein schnelles 20-Minuten-Gericht, das nach italienischer Küche schmeckt, ohne aufwendige Zutaten zu verlangen.
Catalogna als Salat: Insalata di puntarelle alla romana
Dieser Salat aus den innern Sprossen (Puntarelle) gehört zu den Klassikern der römischen Küche. Schon in der Antike wurde er wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung geschätzt. In römischen Trattorien erscheint er auf der Speisekarte vor allem zwischen Dezember und Februar, wenn frische Puntarelle aus Latium verfügbar sind.
Beschreibung der Vorbereitung: Schneiden Sie die Puntarella-Knospen in feine Streifen und legen Sie diese in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Nach 30 bis 60 Min. kringeln sich die Streifen leicht und werden etwas milder im Geschmack. Danach gut abtropfen lassen.
Das typische Dressing besteht aus:
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2 EL Weinessig
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6 EL Olivenöl
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3 bis 4 gehackte Sardellenfilets (lösen sich in der Sauce auf)
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1 Knoblauchzehe, fein gehackt
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Salz und Pfeffer
Verrühren Sie zuerst Essig, Sardellen und Knoblauch zu einer Paste. Gießen Sie dann das Öl langsam dazu und emulgieren Sie alles mit einer Gabel.
Servieren Sie den Salat als Vorspeise oder als Beilage zu Gegrilltem. Im späten Winter, wenn frische Puntarelle aus Mittelitalien angeboten werden, passt er als Einstieg in ein Menü mit Fisch oder Lamm. Die Abwechslung zwischen dem frischen, bitteren Salat und einem herzhaften Hauptgang reinigt den Gaumen.
Catalogna in der modernen Küche: Kombinationen und Variationen
Über die klassischen Zubereitungen hinaus bietet Catalogna Raum für kreative Ideen:
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Mit Tomatensugo und Pasta: Catalogna-Streifen in einer Tomatensauce mitkochen, als Alternative zu Spinat-Pasta
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Im Ofengemüse: zusammen mit Kartoffeln, Zucchini und Paprika bei 200 °C rösten
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In Quiches oder Frittata: blanchierte Catalogna als Füllung, gebunden mit Ei und Käse
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Als Topping auf Focaccia: rohe Streifen mit Olivenöl und Fleur de Sel
Für vegetarische und vegane Variationen ersetzen Sie Sardellen durch Kapern oder Oliven, Parmesan durch pflanzlichen Hartkäse. Der salzige Geschmack der Kapern übernimmt die Rolle der Sardellen im Dressing.
Spannende Aromen-Kombinationen:
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Catalogna mit Pinienkernen oder Walnüssen
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Mit Zitrusfrüchten (Orange, Grapefruit)
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Mit Hartkäse (Pecorino, Parmesan)
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Mit Speck oder Pancetta für herzhafte Gerichte
Als winterliche Alternative zu Spinat oder Mangold bringt Catalogna Abwechslung in saisonale Speisepläne. Wer im Winter Importware aus Italien findet, kann damit die Gemüseauswahl erweitern, die in kalten Monaten oft eintönig ausfällt.
Anbau im Garten oder auf dem Balkon
Hobbygärtner können Catalogna ohne große Vorkenntnisse selbst ziehen. Die Pflanze stellt moderate Ansprüche und belohnt regelmäßige Pflege mit kräftigen, aromatischen Blättern und Knospen.
Standort und Boden: Sonnig bis halbschattig, windgeschützt. Der Boden sollte nährstoffreich und eher lehmig sein, aber gut durchlässig. Schwere, staunasse Böden verschlechtern die Qualität. Einfache Bodenverbesserung: Kompost einarbeiten und für Drainage sorgen.
Aussaat und Pflanzzeiten: Die Direktsaat ins Freiland ist ab April oder Mai möglich. Die Blütezeit von Catalogna ist von Juni bis September; wer die Pflanze für die Blätter und Knospen nutzt, erntet vor der Blüte. Die Ernte von Catalogna beginnt im Oktober, wenn die Köpfe ausreichend Substanz aufgebaut haben. Für eine gestaffelte Ernte säen Sie in zweiwöchigen Abständen.
Pflege: Regelmäßig gießen, Unkraut entfernen und einen lockeren Pflanzabstand (ca. 30 cm zwischen den Pflanzen) einhalten. Zu enger Stand fördert Pilzkrankheiten. Blüten, die vorzeitig erscheinen, sollten Sie abknipsen, um die Blattqualität zu erhalten.
Warum sich Catalogna lohnt
Catalogna ist ein vielseitiges Gemüse, das als Salat, warmes Blattgemüse und Pasta-Zutat gleichermassen funktioniert. Der aromatisch-bittere Geschmack, die niedrigen Nährwerte (20 kcal pro 100 g) und die reiche Tradition in der italienischen Küche machen die Pflanze zu einer lohnenden Entdeckung.
Besonders gut passt Catalogna zu Pasta, Fisch und Fleisch. Sie bietet eine interessante Alternative zu klassischem Blattspinat und bringt durch ihre Bitterkeit einen Gegenpol zu fetten oder milden Speisen.
Nehmen Sie beim nächsten Marktbesuch einen Kopf Catalogna mit und probieren Sie eines der Rezepte aus diesem Artikel. Die Pasta mit Catalogna und Zitrone gelingt in 20 Min. und schmeckt nach Sommer in Italien. Dieser Artikel dient als Basis, um eigene Rezepte und Kombinationen mit dem Gemüse zu entwickeln; die Form ist flexibel, der Geschmack immer lohnend.
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