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Tannenspitzenhonig: Hausmittel, Honig-Alternative & Rezept aus frischen Tannenspitzen

Posted on 10. September 2026 By Redaktion Keine Kommentare zu Tannenspitzenhonig: Hausmittel, Honig-Alternative & Rezept aus frischen Tannenspitzen
Allgemein

Im Frühling duftet der Wald nach Aufbruch, und genau dann beginnt die kurze Saison für eines der unterschätztesten Naturprodukte: Tannenspitzenhonig. Was nach Bienenhonig klingt, ist in Wahrheit ein aromatischer Pflanzensirup aus jungen Tannentrieben, Wasser und Zucker. In diesem Bericht erfährst du alles über das Sammeln, die Zubereitung, die gesundheitliche Wirkung und kreative Varianten dieses traditionsreichen Hausmittels.

In Kürze: Was ist Tannenspitzenhonig?

Tannenspitzenhonig ist kein echter Bienenhonig, sondern ein dickflüssiger Sirup, der aus den jungen Trieben von Tannen oder Fichten hergestellt wird. Die Herstellung erfolgt durch Auskochen oder Einlegen von Nadelbaumtrieben in Zucker und Wasser. Das Ergebnis schmeckt honigähnlich, hat aber ein ganz eigenes, waldiges Aroma.

  • Natürlicher Honigersatz für alle, die Bienenhonig meiden oder etwas Neues ausprobieren möchten

  • Traditionelles Hausmittel bei Husten und Erkältung, besonders in warmem Wasser oder Tee

  • Typischer Geschmack nach Wald, Harz und Tannen mit leichter Süße

  • Sammelzeit der Spitzen: Ende April bis Anfang Juni, wenn die Triebe noch hellgrün und weich sind

  • Die Saison ist kurz, sobald die Triebspitzen verholzen, verliert der Sud an Qualität

  • Herkunft und Tradition: Im Alpenraum und in Mittelgebirgen war Tannenspitzenhonig lange als „Arme-Leute-Honig” bekannt, da er ohne Imkerei und mit wenigen Zutaten hergestellt werden konnte

Die Nahaufnahme zeigt hellgrüne, frische Triebspitzen an einem Tannenzweig, die im warmen Frühlingslicht leuchten. Diese Tannenspitzen sind ein Zeichen des neuen Lebens und können in verschiedenen Rezepten, wie zum Beispiel für Tannenspitzenhonig, verwendet werden.KI unterstützt

Was sind Tannenspitzen? (Tannen, Maiwipferl & Co. erkennen)

Unter den Begriffen Tannenspitzen, Tannenwipfel, Maiwipferl, Maiwipfel oder Tanneschössli versteht man die jungen, frisch ausgetriebenen Spitzen an Nadelbäumen. Sie erscheinen typischerweise im Mai am Ende der Zweige und sind der Startpunkt für neues Wachstum. Doch nicht jede Nadelbaum-Art eignet sich, und eine Verwechslung kann sogar gefährlich werden.

  • Aussehen: Hellgrüne, weiche Triebe, die sich deutlich von den älteren, dunkelgrünen Nadeln abheben. Die Spitzen sind noch biegsam, nicht holzig und oft leicht klebrig durch feine Harze.

  • Zeitpunkt: Die Triebe wachsen im Frühjahr, meist ab Mai. Sobald sie sich verfärben und verhärten, ist die Sammelzeit vorbei.

  • Tanne vs. Fichte: Die klassische Eselsbrücke lautet „Fichte sticht, Tanne nicht”. Fichtennadeln sind spitz und pieksig, Tannennadeln flacher und stumpfer. Für Tannenspitzenhonig können beide Arten verwendet werden, also sowohl Tannentriebe als auch Fichtenspitzen und Fichtentriebe.

  • Kiefer: Auch Kiefern bilden junge Triebe, die grundsätzlich nutzbar sind, aber ein anderes Aroma liefern.

  • Achtung Eibe: Die Eibe ist giftig. Alle Teile außer dem roten Fruchtfleisch enthalten Taxine, die lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen können. Eibennadeln sind flach und dunkelgrün, ohne den typischen hellen Neuaustrieb der Fichte oder Tanne. Im Zweifel lieber stehen lassen.

Tannenspitzen richtig sammeln: Zeitpunkt, Orte & Rechtliches

Nachhaltiges und legales Sammeln schützt nicht nur die Natur, sondern sorgt auch für die beste Lebensmittelqualität. Wer achtlos erntet, schadet den Bäumen und riskiert Bußgelder. Ein paar einfache Regeln machen den Unterschied.

  • Die beste Zeit zum Sammeln ist zwischen Mai und Juni, wenn die Tannenspitzen hellgrün und noch weich sind.

  • Tannenspitzen sollten etwa 2-3 cm lang sein, dann haben sie das intensivste Aroma.

  • Ernte nur hellgrüne Triebspitzen von älteren Bäumen, da junge Bäume jeden Trieb für ihr Wachstum brauchen.

  • Frage beim Forstamt nach einer Ernteerlaubnis, bevor du im Wald sammelst. In Schutzgebieten ist das Sammeln oft komplett verboten.

  • Ernte nur von unbehandelten Bäumen: kein Straßenrand, keine gespritzten Zierpflanzen aus dem Garten von Nachbarn, keine Bäume in der Nähe von Industriegebieten.

  • Nimm nur wenige Triebspitzen pro Ast und bevorzuge nach innen wachsende Spitzen. Der Baum soll nicht „zerzupft” aussehen.

  • Verarbeite die Ernte möglichst schnell, Tannenspitzen sollten frisch verwendet werden, da sie rasch an Aroma verlieren.

Tannenspitzenhonig, Eigenschaften, Geschmack & Farbe

Was genau erwartet dich, wenn du ein Glas Tannenspitzenhonig öffnest? Hier die wichtigsten Merkmale auf einen Blick:

  • Konsistenz: Dickflüssig, sirupartig und honigähnlich. Beim Einkochen bildet die Masse Blasen; nach dem Abkühlen wird sie zähflüssiger.

  • Bezeichnung: Technisch handelt es sich um einen Sirup oder eine Melasse. Im Volksmund heißt er „Honig”, obwohl keine Bienen beteiligt sind. Er wird nicht als Honig im rechtlichen Sinne deklariert, die EU-Honigverordnung reserviert den Begriff für Bienenprodukte.

  • Geschmack: Tannenspitzenhonig hat einen sehr süßen und harzig-süßen Geschmack mit waldiger Note. Bei Verwendung von Zitrone kommt eine angenehme Frische dazu, ein deutlicher Unterschied zu Blütenhonig.

  • Farbe: Tannenspitzenhonig hat eine bernsteinfarbene bis rötliche Farbe, abhängig von Kochdauer und Art des Zuckers. Längeres Einkochen und Rohrzucker ergeben dunklere Töne, weißer Zucker eine hellere Variante.

Auf dem Holztisch steht ein geöffnetes Glas mit bernsteinfarbenem Sirup, umgeben von frischen Tannenzweigen, die an die Schönheit des Frühlings erinnern. Der Sirup, auch bekannt als Tannenspitzenhonig, ist eine köstliche und gesunde Ergänzung für verschiedene Rezepte und erinnert an die Kindheit im Garten.KI unterstützt

Gesundheitliche Wirkung: Warum Tannenspitzenhonig als Hausmittel gilt

Schon bei Omas Erkältungskur war Tannenspitzenhonig ein fester Bestandteil. Ob im Tee, pur oder in warmer Milch, als Naturheilmittel hat er einen festen Platz in der Volksmedizin. Doch was steckt tatsächlich drin?

Tannenspitzenhonig enthält Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Proanthocyanidine. Er enthält ätherische Öle wie Alpha-Pinen und Limonen, die für den charakteristischen Duft verantwortlich sind. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und schleimlösend, was ihn besonders bei Atemwegserkrankungen wohltuend macht.

  • Tannenspitzenhonig wird häufig als Hausmittel bei Erkältungen verwendet, insbesondere bei Husten und kratzigem Hals

  • Tannenspitzenhonig ist ein natürlicher Entzündungshemmer und wirkt als natürliches Antibiotikum, zumindest zeigen In-vitro-Studien eine Wirkung gegen bestimmte Bakterienstämme

  • Er ist reich an Antioxidantien, die Zellen schützen und zur allgemeinen Abwehr beitragen

  • Tannenspitzenhonig fördert die Verdauung durch Enzyme und stärkt das Immunsystem und wehrt Infektionen ab

  • Beruhigend bei Reizhusten, besonders als Löffel in warmem Wasser oder Tee

Wichtig: Tannenspitzenhonig ist ein Hausmittel, kein Medikament. Bei länger anhaltenden oder starken Symptomen solltest du einen Arzt aufsuchen. Aufgrund des hohen Zuckergehalts ist er für Menschen mit Diabetes oder Fruktoseintoleranz nur in kleiner Menge geeignet.

Rezept: Selbstgemachter Tannenspitzenhonig Schritt für Schritt

Dieses Rezept ist einfacher, als viele denken, und der Duft, der dabei durch die Küche zieht, weckt sofort Erinnerungen an die Kindheit und den Wald im Mai. Du brauchst nur wenige Zutaten, einen großen Topf und etwas Geduld.

Zutaten für 1, 2 Gläser:

  • Ca. 250 Gramm frische Tannenspitzen (für 1-2 Gläser benötigt man etwa diese Menge)

  • 750 ml Wasser

  • 500 g Zucker (entsprechend dem abgeseihten Sud im Verhältnis 1:1)

  • 1 Bio Zitrone, in Scheiben geschnitten

Anleitung Schritt für Schritt:

  1. Die Tannenspitzen müssen gründlich gewaschen werden. Entferne braune Hülsen und Verunreinigungen, lege die Triebe in eine Schüssel mit kaltem Wasser.

  2. Gib die gewaschenen Spitzen in einen großen Topf, bedecke sie mit 750 ml Wasser und bringe alles zum Kochen.

  3. Lass den Sud 20, 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Optimal: den Topf vom Herd nehmen und den Sud über Nacht ziehen lassen, damit sich das volle Aroma entfaltet.

  4. Am nächsten Tag den Sud durch ein feines Sieb oder Tuch abseihen. Die Masse gut ausdrücken.

  5. Miss den gewonnenen Sud ab und gib die gleiche Menge Zucker dazu (z. B. 500 ml Sud = 500 g Zucker). Füge die Zitronenscheiben hinzu.

  6. Bringe alles erneut zum Kochen. Die Mischung muss 2-4 Stunden ohne Deckel einkochen, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht.

  7. Konsistenztest: Führe die Tellerprobe durch, tropfe etwas Sirup auf einen kalten Teller. Bleibt er formstabil und zieht Fäden, ist der Honig fertig.

  8. Fülle den heißen Sirup in sterile Gläser und verschließe sie sofort. Hygienisches Arbeiten ist entscheidend für die Haltbarkeit.

Ein Topf mit köchelnder, bernsteinfarbener Flüssigkeit steht auf einem Herd, während Dampf aufsteigt und den aromatischen Duft von Tannen und Fichtenspitzen verbreitet. Diese Zubereitung könnte eine köstliche Variante eines hausgemachten Sirups oder Honigersatzes sein, der an die Kindheit und die frischen Triebe des Frühlings erinnert.KI unterstützt

Fruktoseärmere & alternative Varianten des Rezepts

Nicht jeder verträgt die volle Menge Haushaltszucker. Da Tannenspitzenhonig ohnehin ein veganer Sirup ist, lässt sich die Variante flexibel anpassen:

  • Zucker teilweise durch Birkenzucker (Xylit) oder Erythrit ersetzen. Beachte: Die Kochzeit verlängert sich, und die Konsistenz wird etwas anders.

  • Reiner Zuckeraustausch verändert den typischen Karamellgeschmack, der Sirup bleibt heller und schmeckt weniger komplex.

  • Koch eine kleine Testmenge im Topf vor, um Konsistenz und Geschmack zu prüfen, bevor du die ganze Menge umstellst.

  • Zusätzliche Aromen wie Thymian oder Rosmarin können mitgekocht werden, das gibt eine interessante Alternative zum Klassiker.

  • Ergänzend kann ein Spritzer Zitronensaft die Frische betonen und als mildes Konservierungsmittel wirken.

Veganer Honig-Ersatz: Tannenspitzenhonig als Alternative zu Bienenhonig

Tannenspitzenhonig ist ein veganer Ersatz für Bienenhonig, hergestellt komplett ohne tierische Beteiligung. Für Menschen, die bewusst auf Bienenprodukte verzichten, bietet er eine besondere Art der Nahrung und des Genusses, die weit über einfachen Zuckersirup hinausgeht.

  • Tierfreundlich: Keine Bienen, keine Imkerei, nur pflanzliche Zutaten und kontrollierbare Herstellung

  • Geschmacksvergleich: Wo Bienenhonig blumig-süß schmeckt, bringt Tannenspitzenhonig ein waldig-herbes Profil mit. Beide funktionieren als Süßungsmittel, aber das Aroma ist grundverschieden.

  • Süßekraft: Vergleichbar mit Honig, aber durch die Harznote etwas weniger eindimensional süß

  • Einsatzgebiete: Überall dort, wo veganer Honig gefragt ist, in der Ernährung, als Brotaufstrich, in Desserts, Dressings und Getränken

  • Rechtlich: Der Begriff „Honig” ist geschützt. Wer Tannenspitzenhonig verkauft oder auf einer Webseite anbietet, sollte ihn korrekt als Sirup oder Honigersatz kennzeichnen, auch wenn im Volksmund alle „Honig” dazu sagen.

Verwendung: So genießt du Tannenspitzenhonig im Alltag

Die Vielseitigkeit ist das, was Tannenspitzenhonig so besonders macht. Hier konkrete Ideen, die über den Löffel im Tee hinausgehen:

  • Brotaufstrich: Tannenspitzenhonig kann als Brotaufstrich verwendet werden, klassisch auf Butterbrot, auch mit Frischkäse eine Entdeckung

  • Im Müsli oder Joghurt: Ein Löffel über das Frühstück gibt eine waldige Note. Tannenspitzenhonig kann auch in Müsliriegeln eingesetzt werden.

  • Getränke: Tannenspitzenhonig eignet sich für aromatische Getränke, im Kräutertee, in warmer Milch oder als Süße im Smoothie

  • Backen: Er kann in Weihnachtsplätzchen verwendet werden und bringt dort eine ungewöhnliche, harzige Tiefe ins Gebäck

  • Herzhafte Küche: In Marinaden für Wildgerichte, als Glasur auf Grillgemüse oder in Saucen mit Pilzen

  • Hausmittel: 1 TL pur oder in warmem Wasser bei Husten und kratzigem Hals, aber wegen des Zuckergehalts nicht übertreiben

Haltbarkeit, Lagerung & Qualität

Korrekt eingekochter Tannenspitzenhonig ist ein erstaunlich haltbares Lebensmittel. Damit er seine Qualität behält, sind nur wenige Punkte zu beachten:

  • Lagere die Gläser dunkel und kühl, Speisekammer oder Keller sind ideal

  • Verwende immer luftdicht verschlossene Gläser, die du vor dem Befüllen sterilisiert hast

  • Typische Haltbarkeit: etwa 1 bis 1,5 Jahre, bei sauberem Arbeiten oft auch länger

  • Verderb erkennst du an Schimmelbildung, Gärblasen oder unangenehmem Geruch, dann gehört der Inhalt in den Müll

  • Wenn der Sirup mit der Zeit etwas fester wird oder kristallisiert, ist das normal. Vorsichtiges Erwärmen im Wasserbad macht ihn wieder geschmeidig.

Weitere Rezepte mit Tannenspitzen: Tee, Sirup & Gelee

Tannenspitzen können viel mehr als „nur” Honig. Ihr einzigartiger Geschmack macht sie zur spannenden Zutat in der Küche, hier einige Info und Inspirationen in Kürze:

  • Tannenspitzen-Tee: Frische oder getrocknete Tannenwipfel mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Wohltuend für die Atemwege und ein Genuss mit leicht harziger Note.

  • Kaltauszug-Sirup: Tannenspitzen schichtweise mit Zucker in Gläser füllen und mehrere Wochen an einem sonnigen Platz ziehen lassen. Diese Variante kommt ohne Koch aus und soll mehr Wirkstoffe erhalten.

  • Tannenspitzengelee: Den abgeseihten Sud mit Gelierzucker nach Anleitung auf der Packung zubereiten. Optional eine einzelne Tannenspitze dekorativ ins Glas legen.

  • Tannenspitzeneis: Den Sirup in eine Eismasse einrühren und im Gefrierfach zu Eis verarbeiten, auch ohne Eismaschine, wenn du die Masse regelmäßig durchrührst.

  • Wildkräuterküche: Ein Schuss Tannenspitzensirup gibt Salatdressings oder Kräuterbutter eine überraschende Waldnote.

Ein rustikales Holzbrett trägt eine Tasse Tee, die mit hellgrünen Tannennadeln dekoriert ist. Die Tannenspitzen verleihen dem Getränk eine frische Note und erinnern an den Frühling im Garten.KI unterstützt

Tradition, Geschichte & regionale Bedeutung von Tannenspitzenhonig

Die Suche nach der Geschichte des Tannenspitzenhonigs führt tief in die Alpen und Mittelgebirge. Bereits im 19. Jahrhundert legten Menschen in der Schweiz und im süddeutschen Raum junge Tannentriebe in Bienenhonig ein, um ein Hausmittel gegen Husten und Atemwegserkrankungen herzustellen.

In Regionen wie dem Emmental, dem Schwarzwald oder den österreichischen Alpen war Tannenspitzenhonig, manchmal als Tanneschösslihonig bezeichnet, ein Produkt der Selbstversorgerküche. Die Mutter gab ihn den Kindern bei Erkältung, die Großmutter kochte ihn nach überliefertem Rezept. Er war kein Luxusprodukt, sondern eine pragmatische Alternative für Menschen, die sich keinen teuren Bienenhonig leisten konnten.

  • Erste gedruckte Rezepte tauchten verstärkt in den 1970er-Jahren auf, als die Kräuterkunde und die Zurück-zur-Natur-Bewegung an Schwung gewannen

  • In den 2010er-Jahren erlebte Tannenspitzenhonig durch Videos, Blogs und die DIY-Bewegung ein Revival

  • Wirtschaftlich bleibt er ein kleiner Betrieb: Bauernmärkte, Hofläden und handwerkliche Produktion dominieren

  • Die begrenzte Saison und die aufwendige Handarbeit machen ihn zu einem saisonalen Schatz, der seinen Preis hat

Häufige Fragen (FAQ) zu Tannenspitzenhonig

Hier klären wir die häufigsten Fragen, die bei der Suche nach Informationen rund um Tannenspitzenhonig auftauchen:

Wie gesund ist Tannenspitzenhonig wirklich? Er enthält ätherische Öle, Vitamin C und Antioxidantien, die traditionell bei Erkältung geschätzt werden. Gleichzeitig besteht er zu einem großen Teil aus Zucker, daher in Maßen genießen und nicht als Allheilmittel betrachten.

Ist Tannenspitzenhonig auch für Kinder geeignet? Grundsätzlich ja, aber in kleiner Menge. Ein Teelöffel im Tee bei Husten ist üblich. Für Kinder unter einem Jahr gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei echtem Honig, lieber den Kinderarzt fragen.

Wann ist die beste Zeit zum Sammeln? Die beste Zeit zum Sammeln ist zwischen Mai und Juni. Die Triebe sollten hellgrün sein. Trockenes Wetter ist ideal, und die Spitzen sollten schnell verarbeitet werden.

Kann ich Tannenspitzenhonig kaufen statt selber machen? Ja, in Reformhäusern, Hofläden und auf Bauernmärkten findest du handgemachte Produkte. Achte auf die Zutatenliste: Echte Tannenspitzenhonige enthalten nur Tannenspitzen, Zucker und Wasser. Industrielle Sirupmischungen arbeiten oft mit Aromen und Konservierungsstoffen.

Macht das Ganze viel Spaß? Wer einmal den Duft der frischen Triebe im Topf erlebt hat und das fertige Ergebnis auf dem Teller sieht, wird zum Wiederholungstäter, das ist fast garantiert.

Fazit & persönliche Note

Tannenspitzenhonig vereint alles, was ein gutes Naturprodukt ausmacht: Er ist eine aromatische, vegane Alternative zu Bienenhonig, ein bewährtes Hausmittel für die Erkältungszeit und ein kulinarischer Schatz aus dem Wald. Das Rezept braucht etwas Zeit und Geduld beim Einkochen, ist aber im Kopf schnell verankert und zahlt sich über Monate hinweg aus.

Trau dich, mit eigenen Varianten zu experimentieren, ein Zweig Thymian oder Rosmarin im Sud kann den Geschmack in eine völlig neue Richtung lenken. Und wer weiß: Vielleicht wird Tannenspitzenhonig auch in deiner Familie zur Tradition, die von Mutter zu Tochter weitergegeben wird.

Hast du schon eigene Erfahrungen mit Tannenspitzenhonig gemacht? Teile dein Rezept oder deine Tipps gerne in den Kommentaren, ich freue mich auf den Austausch!

Liebe Grüße und viel Freude beim Nachmachen.

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